Land in Sicht – Transition (LIST): Lutterloh nicht auf der Karte

Veröffentlicht auf von List Celle

Wie die Celler Initiative „Land in Sicht – Transition“ (LIST) schon prognostiziert hatte, spielt der Salzstock Lutterloh im Landkreis Celle im weiteren Auswahlverfahren für ein Atommüllendlager keine Rolle. Die zum Landkreis Celle nahesten weiter zu untersuchenden Teilgebiete sind jetzt Wesendorf, Wittingen und Vorhop im Landkreis Gifhorn.

Das im Zwischenbericht genannte Teilgebiet „Meißendorf/Wolthausen“ dürfte unseres Erachten im weiteren Verfahren keine Rolle spielen. Denn erstens ist das Deckgebirge als „ungünstig“ sowie das Rückhaltevermögen als „nicht güstig“ bewertet worden und zweitens dürfte bei Einbeziehung der Oberflächenkriterien das Naturschutzgebiet Meißendorfer Teiche ein Ausschlusskriterium werden.

Positiv bewertet LIST das Ausscheiden von Gorleben: „Es ist selbstverständlich im Nachhinein höchst skandalös, dass auf Grundlage der politischen Entscheidung einer CDU-Landersregierung jahrzehntelang fast zwei Milliarden Euro in einen ungeeigneten Standort versenkt wurden. Es ist den Bürgerinitiativen zu verdanken, dass wir jetzt nicht mit einem geologisch unzulänglichen Endlager leben müssen.“

Die atompolitische Vergangenheit zeige darüberhinaus, dass ohne Transparenz, ohne „Augenhöhe“ und ohne Sicherstellung eines wissenschaftsbasierten Prozesses auch das neue Verfahren zum Scheitern verurteilt sein wird.

Land in Sicht – Transition (LIST): Lutterloh nicht auf der Karte
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